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Jugend forscht 2019: Nachwuchstalente in Lüneburg ausgezeichnet

Regionalwettbewerb Jugend forscht / Schüler experimentieren am 8. Februar erfolgreich in Lüneburg zu Ende gegangen / 16 junge Talente ziehen in die niedersächsischen Landeswettbewerbe weiter

Alle Regionalsieger auf einen Blick

Lüneburg, 8. Februar 2019 – Das waren zwei spannende Tage: Heute ist der diesjährige Jugend forscht / Schüler experimentieren Regionalwettbewerb Nordostniedersachsen erfolgreich an der Leuphana Universität Lüneburg zu Ende gegangen. Knapp 100 Jugendliche hatten insgesamt 63 naturwissenschaftlich-technische Projekte einer interdisziplinär besetzten Expertenjury vorgestellt. An der Feierstunde nahmen neben den Betreuungslehrern, Eltern und Großeltern auch zahlreiche Vertreter der Hansestadt Lüneburg, des Kreistags, der niedersächsischen Landesschulbehörde sowie Schulleiterinnen und -leiter teil. Der Regionalwettbewerb wird seit vielen Jahren durch das Lüneburger Software-Unternehmen Werum IT Solutions GmbH durchgeführt.

Ob „Mikrobiologische Untersuchung des Pausenbrots“, „Biolumineszenz – Pflanzen leuchten lassen“, „Das Wetter im Windkanal“, „Polarisation im Kino – 3D-Brillen und ihre Eigenschaften“ oder „Verflixt, verdrehter Zauberwürfel?“ – das sind nur einige der insgesamt 11 Projekte, die in ihrem jeweiligen Fachgebiet einen ersten Platz gewonnen haben. Die meisten Siegerarbeiten stammen dabei vom Johanneum Lüneburg (3 Arbeiten) sowie vom Gymnasium am Kattenberge in Buchholz, dem Gymnasium Oedeme und der Halepaghen-Schule in Buxtehude mit je 2 Arbeiten.

„Jugend forscht ermöglicht jungen Menschen sich auch mit Dingen auseinanderzusetzen, die gerade nicht auf dem Stundenplan stehen. Das ist gut und wichtig, denn Forschung und Wissenschaft bedeuten auch immer selbstständiges Denken und Entdecken. Dadurch können wir neue Zusammenhänge finden und im besten Fall sogar Probleme lösen, für unsere Gesellschaft und für die Zukunft“, so Christel John, Bürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg, anlässlich der Feierstunde in der Leuphana Universität Lüneburg. „Ihr, liebe Forscherinnen und Forscher, habt bewiesen, dass ihr drei ganz wichtige Eigenschaften dafür besitzt, nämlich Neugierde, Wissensdrang und Forschergeist. Ihr habt hinterfragt, geforscht, manches Mal vielleicht auch gezweifelt oder einen Rückschlag hingenommen. Diese Erfahrungen werden euch mit Sicherheit auch in Zukunft helfen, in der Schule und auch danach, wenn ihr ins Berufsleben startet.“

Die Regionalsieger ziehen nun in die niedersächsischen Landeswettbewerbe weiter. Diese finden vom 18. bis 20. März 2019 in Clausthal-Zellerfeld (Jugend forscht) bzw. vom 28. bis 30. März 2019 in Oldenburg (Schüler experimentieren) statt. Für die Jugend forscht-Landessieger geht es dann noch eine Runde weiter: Sie treten vom 16. bis 19. Mai 2019 beim großen Bundesfinale in Chemnitz an.

Neben den Jungforschern wurden auch Schulen und Lehrer ausgezeichnet: Je ein Schulpreis geht an das Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld und das Johanneum Lüneburg. Über den „Sonderpreis für engagierte Talentförderer“ freut sich Dr. Brigitte Muntermann, Chemie-, Physik- und Mathematiklehrerin am Gymnasium am Kattenberge in Buchholz.